Wildererturnier in Bad Goisern
Das Wochenende um den Nationalfeiertag gehört den Goiserern.
Wie jedes Jahr ließen sich die Schützen eine lustige Eröffnungseinlage einfallen - und heuer fror man dabei Gott sei Dank nicht ein. Der Nebel im Tal konnte auf der Halleralm niemandem die Sicht trüben. Am Anfang vorallem im Wald noch etwas kühl wurde es am Samstag zunehmend warm. Der Sonntag begann gleich wärmer. Beide Tage herrschte herrlichster Sonnenschein - danke an den Obmann Walter, der dafür seine Seele verkauft hat. Zumindest hat er das behauptet.
Ca. 170 SchützInnen waren anwesend, großteils seit Jahren vertraute Gesichter. Etliche haben heuer zur Abwechslung in einer anderen Bogenklasse als gewohnt geschossen - das war spannend.
Am Samstag war eher weit gestellt - für den Primitivbogen eine Herausforderung.
Am Sonntag, wie immer viel näher, teilweise fast schon zu leicht gestellt. Die Erfolgsquote tut allerdings dem Selbstwertgefühl gut, also sehr positiv zu bewerten.
Der Parcourverlauf ändert sich jedes Mal etwas. Das ist eine erfreuliche Tatsache. Nicht jeder Veranstalter macht sich die Mühe! Die Stimmung war entsprechend gut.
Die Auswertung, in den bewährten Händen von Klaus, ging flott vonstatten. Die Siegerehrung war sehr launig moderiert.
Die Erstplatzierten bekamen heuer an Stelle der üblichen Wildererjause (Wurst und Brot) eine Kaffeemaschine - da hat sich das Gewinnen gelohnt.
Ergebnisse:
Irene Baumann, Selfbow Damen: 3. Platz