13. Planneralm Challenge
Am Pfingstwochenende 2011 veranstaltete der BSC Ennstal und die Familie Lackner vom Robin Hood Land auf der Planneralm zum 13. Mal die bekannte Planneralm Challenge. Das Teilnehmerfeld war rekordverdächtig: ca 460 StarterInnen.
Am Samstag war das Wetter noch gnädig, der Sonntag startete mit Dauerregen bis genau zu Schussbeginn, dann war's wenigstens nur mehr von unten feucht. In den oberen Gefilden um den Plannersee hatten die SchützInnen allerdings an beiden Tagen immer wieder mit dichtem Nebel zu kämpfen. Teilweise waren die Ziele nur mehr in Form diffuser Schatten zu erahnen. Hat allerdings auch etwas Spannendes, am eigenen Leib zu erfahren, wie sich der Nebel auf das Schätzen von Entfernungen auswirkt.
Die beiden Parcours waren in etwa ähnlich gestellt wie schon in den vergangenen Jahren. Eigentlich würde ich mir bei dem weitläufigen Gelände wünschen, die vorhandenen Möglichkeiten phantasievoller zu nutzen. Es ist bekannt, dass weit gestellt wird, darauf kann man sich einstellen, aber spannender wäre es, sich öfter gefinkeltere Schussfenster zu überlegen. Einige gab es ja, nur sind das auch schon länger die gleichen.
Ein entschiedener Schwachpunkt des heurigen Turniers war für mich, dass beide Sonderschüsse am Plannersee platziert waren. Der gelbe Parcour (die Runde zum Plannersee hinauf) ist an und für sich schon länger als der rote. Das Seeungeheuer kann natürlich nur am See geschossen werden - dieses Jahr war es mittels Fernsteuerung sehr technisch unterwegs. Durch die Schleife, die es zieht, dauert es eine Weile, bis alle in der Gruppe dran waren. Dann ein kurzer Schuss, die Labe und unmittelbar darauf der Weitschuss (103 Meter) auf das Mammut, was auch seine Zeit braucht. Diese Häufung sorgte für Staus. Sinnvoller wäre es, den zweiten Sonderschuss auf dem roten Parcour unterzubringen.
Weiter fiel auf, dass die Preise in der Ewis Hütte recht hoch waren. Bei einem Bogenturnier könnte man eigentlich - so wie die meisten Veranstalter - günstig sein. Konsumiert wird ohnehin genug.
Ergebnis:
Irene Baumann, LB Damen Senioren, 2. Rang