Wildererturnier 09

Nach den Erfahrungen beim Maiturnier waren die Erwartungen an die Parcourbauer auf der Halleralm hoch.

Beim Wilderer-Turnier bietet das Programm immer etwas Besonderes, wie man hört. Diesmal führten die Goiserer eine witzige nostalgische "Modenschau verkehrt" auf. Schade, das es um diese Jahreszeit am Vormittag schon recht kühl ist. Einige Zuschauer hatten mit der Kälte, vorallem in den Fingern zu kämpfen.

Der Parcour des ersten Tages war sehr anspruchsvoll - wilderermäßig halt. Die Schussfenster erforderten ziemlich präzises Schießen. Dafür gab es wenig extreme Entfernungen. Etliche Arrangements waren sehr phantasievoll (z.B. der Puma mit dem Frischling), manche Ziele überraschten mit Lichteffekten       (ein Reh mit einem ausgeleuchteten Kill-Bereich).

Puma mit Frischlingzwei Woelfe mit Beute

Durch den heftigen Schneefall in der Woche vor dem Turnier mit anschließendem Tauwetter und Regen arteten die Wege teilweise in eine heftige Schlammschlacht aus.
Stellenweise stand man am Abschuss knöcheltief im Wasser. Aber das kann einen echten Wilderer nicht erschüttern.

Der Himmel hielt sich den ganzen Tag bedeckt, was schade war.

Wie üblich wurde am Sonntag umgepflockt. Die Abschüsse blieben herausfordernd und interessant, die Entfernungen wurden etwas reduziert. Das Wetter war sonntäglich gestimmt und das Dachstein-Panorama zeigte sich in voller Pracht. Das, und die gelegentlich auftauchenden trockenen Stellen auf den Wegen und an den Abschüssen machten den zweiten Turniertag noch angenehmer.

Die Stimmung unter den Schütz/innen war gut. Alles in allem ein gelungenes Turnier.

Leider konnte Berit Baumann nur am Samstag schießen, so dass es am Ende nur für den 4. Platz unter den Schülerinnen reichte.
Irene Baumann konnte, vorallem durch einen Spitzenscor am 2. Tag,  die LB Damen-Klasse klar für sich entscheiden.