Spielberichte Damen
Halbfinal- und Finalspiele am 18. August 2007
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Finale:
Deutschland - Schweiz 2:0 (20:8, 20:9)
Trainerin Silke Eder bringt im zweiten Satz für Bianca Mollenhauer Janine Mertsch im Angriff, am Spielverlauf ändert sich dadurch nur wenig. Deutschland zieht bald auf 9:2 davon und erzwingt so bald eine Vorentscheidung. Auch Mertsch findet - unterstützt von der hervorragenden Abwehrspielerinnen Sabine Ansel und Annika Lohse sowie Janna Meiners im Zuspiel - die Lücken in der Schweizer Abwehr. Sie sucht im Gegensatz zu Mollenhauer meist den Weg über rechts zwischen Schönenberger und Thalmann und kommt dort ebenfalls zu vielen Punkten. Mit 20:9 geht der zweite Satz ähnlich deutlich aus wie zuvor, Deutschland verteidigt damit den EM-Titel aus dem Jahre 2005 erfolgreich.
Spiel um Platz 3:
Österreich - Italien 2:0 (20:12, 20:6)
Im zweiten Satz kommt in Angriff Doris Eidenberger für Antonia Ritschel, am Spielverlauf ändet sich wenig. Östereich übernimmt von Beginn an das Kommando und zieht davon. Bei 9:2 kommt Karin Engleder für ihre Vereinskollegin Petra Hamberger, den Punkt zum 3:11 durch Italien nutzt Trainer Wolfgang Roschitz um Doris Weikinger für Eva Hehenberger zu bringen. Italien kämpft zwar um jeden Ball, die Erfolge kann aber großteils Österreich für sich verbuchen. Den Matchball verwertet schließlich Johanna Hayböck zum 20:6 Endstand in diesem
Schweiz - Österreich 2:1 (20:17, 18:20, 20:13)
Österreich - Schweiz 1:2 (20:11, 15:20, 17:20)
Österreich beginnt sehr konzentriert und kann nach einem anfänglichen 0:1 Rückstand die Führung langsam Punkt für Punkt ausbauen. Bei tiefem Boden steht vor allem die Abwehr sehr stark und auch Zuspielerin Doris Weikinger holt viele Bälle direkt heraus. Bei 15:10 für Österreich nimmt der Schweizer Trainer Irene Schönenberger aus dem Spiel um sie für den nächsten Satz zu schonen, den Schweizerinnen gelingt nur mehr ein weiterer Punkt.
Doris Eidenberger beginnt den zweiten Satz mit einem Serviceass, die Schweiz gleicht aus und geht ihrerseits mit einem Ball in Führung. Sowohl Irene Schönenberger als auch Doris Eidenberger bringen in der Folge ihr Service bei nassem Boden jeweils durch ehe Österreich bei 9:9 einen Ball herausholen kann und die Führung wechselt. Doch die Schweiz kontert und reißt die Führung mit 13:12 wieder an sich. Bei Österreich kommt in dieser Phase Johanna Hayböck für Doris Eidenberger und kurz darauf bei 14:16 Karin Fuchsberger für Petra Hamberger doch die Gastgeberinnen kommen nicht mehr heran.
Im entscheidenden 3. Satz beginnt die Schweiz auf der besseren Platzhälfte, Österreich kommt nach anfänglichen Schwierigkeiten wieder auf 8:8 heran. Die Mannschaften wechseln mit 10:8 für die Schweiz die Seiten, Österreich agiert nicht mehr so konzentriert wie zu Beginn des Spieles und kann daher die wenigen Punkte Rückstand bis zum Schluss nicht mehr aufholen.
Deutschland - Italien 2:0 (20:7, 20:6)
Deutschland wird im Spiel gegen Italien seiner Favoritenrolle voll gerecht und lässt den Außenseiter keine Chance. Die Italienerinnen kommen meist nur aus dem Service heraus zu Punkten, sie kämpfen vor allem auch mit den schwierigen Bodenverhältnissen.
Deutschland nutzt dieses Auftaktspiel um alle 8 Kaderspielerinnen zum Einsatz zu bringen, sie danken es ihrer Trainerin mit starken Leistungen.
Österreich - Italien 2:0 (20:11, 20:8)
Italien kann sich im Spiel gegen Österreich im Vergleich zum Match zuvor steigern und kann zu Beginn des ersten Satzes den Rückstand in Grenzen halten. Doch mit Fortdauer setzen sich doch die favorisierten Gastgeberinnen mehr und mehr ab und kommen zu einem ungefährdeten Satzsieg.
Der zweite Satz ist ebenfalls eine klare Angelegenheit für Österreich, die Trainer Wolfgang Roschitz und Martin Weiß bringen in diesem Match bis auf Kapitänin Antonia Ritschel, der sie eine Pause gönnen, alle übrigen Kaderspielerinnen zum Einsatz.
Schweiz - Deutschland 0:2 (18:20, 15:20)
Nach einem kräftigen Regenschauer finden beide Teams in diesem Spitzenspiel wiederum schwierige Bodenverhältnisse vor, sie lassen sich aber davon nicht beirren und liefern sich ein spannendes Match. Vorerst holt die Schweiz eine 5:3 Führung heraus doch Deutschland kontert und dreht diese in einen 6:5 Vorsprung um. Beide Teams bringen in der Folge ihr Service bis zum 12:11 für Deutschland durch, ehe sich der Titelverteidiger mit 15:11 etwas absetzen kann. Don kaum wähnt sich Deutschland etwas in Sicherheit kann die Schweiz diesen Rückstand egalisieren. Wieder ist es Deutschland, das sich einen 3-Punkte Vorsprung erkämpft, die Schweiz kann zwar nochmals verkürzen doch Deutschland bringt den knappen Vorsprung über die Runden.
Der zweite Satz beginnt wiederum wie der erste Satz mit Vorteilen für die Schweiz. Ein 6:3 Vorsprung hält nicht lange, fortan liefern sich die Schweizer Kapitänin Irene Schönenberger und Cindy Nökel auf der Seite von Deutschland ein Serviceduell, beide Schlägerinnen bringen vorerst ihr Service bis zum 13:13 souverän durch ehe Annika Lohse diese Serie durch eine gelungene Abwehr durchbricht. Mit einem ins Out geschlagene Service gerät die Schweiz weiter in Rückstand, Deutschland nutzt das kurze Tief der Schweizerinnen um auf 16:13 davonzuziehen. Vor allem das bestens zusammengespielte Gespann Janna Meiners und Bianca Mollenhauer zeigt in der Schlussphase herrliche Angriffskombinationen und sichert somit Deutschland auch diesen Satz.
Österreich - Deutschland 0:2 (14:20, 11:20)
Österreich beginnt zwar sehr ambitioniert, doch die Spielerinnen finden nicht zu jener Leistung, die sie zu Beginn des Spieles gegen die Schweiz gezeigt haben. So kommt der Titelverteidiger Deutschland immer besser in Schwung und setzt sich ab dem Stande von 4:4 kontinuierlich ab. Zu wenig Druck im Service sowie individuelle Fehler auf Seiten der heimischen Fünf machen es den Gästen leicht, den Satz für sich zu entscheiden. Damit steht Deutschland schon als Vorrundensieger fest und hat sich den Finalplatz für morgen gesichert.
Im zweiten Satz bietet sich den Zuschauern das gleiche Bild, Deutschland spielt an allen Positionen stärker als Österreich und hat keine Mühe den Satz und somit das Spiel für sich zu entscheiden. Auch einige Spielerwechsel können die Niederlage nicht verhindern, Deutschland geht nach 45 Minuten als verdienter Sieger vom Platz.
Schweiz - Italien 2:0 (20:13, 20:12)
Die Schweizerinnen zeigen gleich zu Beginn des ersten Satzes wer Herr am Platz ist, sie spielen sich mit 7:2 einen komfortablen Vorsprung heraus. Die Italienerinnen können in der Folge mit einer tollen kämpferischen Leistung den Abstand bis zum 13:17 halten ehe die Schweiz den Sack zumacht.
Im zweiten Satz lassen sich die Italienerinnen gegenüber den Favoriten nicht so schnell abschütteln, sie bleiben bis zum Stande von 8:9 gleichauf und liefern der Schweiz ein ebenbürtiges Duell. Erst ab der Satzmitte spielt die Schweiz wieder konsequenter und lässt Italien nur mehr 3 Punkte bis zum Satzende.